Chronik des Flugplatzes Schwandorf (EDPF)

Der Lärm der 1000 PS starken Sternmotoren zerreißt die Luft, der Pilot der Me 109 gibt Vollgas und startet steil in den Himmel, wortwörtlich! Schwandorf war in den letzten Kriegsmonaten Einsatz-Flugplatz der von den Messerschmitt-Werken produzierten Abfangjäger. Als der Platz in Regensburg durch die Amerikaner zerbombt war, wichen die Testpiloten in die nähere Umgebung aus: Amberg und Schwandorf. Doch lange hat dieser Wahnsinn nicht mehr gedauert. So richtig zum Einsatz sind die Jäger bei der verzweifelten Verteidigung der Heimat - Schwandorf war ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt - nicht mehr gekommen. Nach dem Krieg wurde die über 1000 m lange Schneise  teilweise angepflanzt. Als 1952 die Segelflieger wieder in die Luft durften, konnte der Platz nicht genutzt werden. Auf der nahen Heuwiese fanden die ersten Starts statt. 1959/60 wurde der alte Militärplatz wieder gerodet und für den Segelflugbetrieb hergerichtet. Die von den Nazis großzügig verlegte Drainage tut heute noch ihre Dienste. Nach Regengüssen ist der Platz sofort wieder trocken, keine Rillen und Spuren. Platzhalter dieses Geländes ist die Stadt Schwandorf; der Flugsportclub Schwandorf e.V. betreut und finanziert das Drumherum.

AIP Information

ICAO code: EDPF

Schwandorf Info: 121.200 MHz

Coordinates: 49° 20′ 30″ N / 12° 11′ 10″ E

Elevation: 1270 ft / 387m AMSL

RWY: 11/29 840 m x 30m, Gras

Operating hours: PPR (mandatory)

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Samstag, Sonntag09:00 - 18:00
Sofern es die Wetterbedingungen zulassen.

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